Disputas - Franziska Jensen, Institutt for språk og kultur

Master Franziska Jensen disputerer for Ph.D.-graden i humaniora og samfunnsvitenskap, fagområde språkvitenskap

«Kontrastive Feldermodelle als didaktische Werkzeuge im universitären DaF-Unterricht für norwegische Muttersprachler»

Publikum kan følge disputasen via denne lenken

https://mediasite.uit.no/Mediasite/Catalog/Full/cd5fec34e4f743a08aba6c718782021721

 

NB! Prøveforelesning og disputas avholdes som heldigitale arrangement.

Både prøveforelesning og disputas blir avholdt på tysk. 

Prøveforelesningen holdes samme dag kl. 11.15

Sammendrag av avhandlingen:

Um eine Brücke zwischen theoretischer Linguistik und praktischem Fremdsprachenunterricht zu schlagen, evaluiert die Arbeit, ob und wie der theoretische Rahmen der topologischen Felderanalyse für den universitären DaF-Unterricht norwegischer Muttersprachler greifbar gemacht werden kann. Obwohl in der Fachliteratur dafür argumentiert wird, dass der theoretische Rahmen ein Potenzial für die praktische Anwendung bereithält, fehlen konkrete Erfahrungswerte aus dem Fremdsprachenunterricht. Auf Grundlage einer kontrastiven Annäherung werden zwei Varianten des Feldermodells, das generalisierten lineare Satzmodells (Wöllstein & Zepter 2015) und das Verbalfeldmodell (Ørsnes 2009), in die Unterrichtspraxis geführt und durch eine Interventionsstudie mit 28 norwegischen DaF-Studenten ausgewertet. Eine Mischung der Forschungsmethoden aus Testaufgaben und Interviews verbindet eine quantitative und qualitative Herangehensweise, um somit das für die Studie entworfenen Unterrichtskonzept sowie das Potenzial der kontrastiven Feldermodelle für den norwegischen DaF-Unterricht zu evaluieren. Der Großteil der Teilnehmer entwickelte eine positive Haltung sowohl gegenüber der Felderanalyse als auch gegenüber einer kontrastiven Unterrichtsform und zeigte einen Punktezuwachs von Vor- zu Folgetest. Weiter legen die Aussagen der Teilnehmer nahe, dass die meisten von ihnen die Visualisierung und Gegenüberstellung struktureller Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf Satzebene als nützlich und hilfreich empfanden und dass die gemeinsame und kontrastive Arbeit mit den Modellen ihre Sprachbewusstheit fördern konnte. Hierbei waren es vor allem die leistungsschwächeren Lerner, die von einem durch das jeweilige Modell erworbene Sicherheitsgefühl profitierten. Ihnen diente das Feldergerüst als ein Rahmen dafür, was in der Zielsprache und häufig entgegen ihrem Sprachgefühl richtig oder falsch sein musste. Es wird demnach konkludiert, dass eine Arbeit mit den Modellen bereits frühzeitig im Lernprozess zu begrüßen ist und dass eine Einführung schon im schulischen DaF-Unterricht angestrebt werden sollte.

Avhandlingen er tilgjengelig i Munin.

Veiledere:

professor Beate Lindemann, UiT Norges arktiske universitet i Tromsø.

førsteamanuensis Anneliese Pitz, Universitetet i Oslo

Bedømmelseskomite:

professor, Dr. Angelika Wöllstein, Leibniz-Institut Für Deutsche Sprache Mannheim, Tyskland (1. opponent)

professor, Dr. Heike Speitz, Universitetet I Sørøst Norge (2. opponent)

professor, Dr. Martin Krämer, UiT Norges arktiske universitet i Tromsø

Disputasleder:

Instituttleder Gustav J. Pedersen, institutt for språk og kultur, UiT Norges arktiske universitet i Tromsø

De som ønsker å opponere ex auditorio kan sende e-post til leder av disputas gustav.j.pedersen@uit.no innen kl. 13.30 disputasdagen.

 

 

When: 25. May 2021 at 11.15–15.00
Where: Digitalt
Location / Campus: Digital
Target group: Employees, Students, Guests, Invited
Contact: Kari T. Guldahl
E-mail: kari.t.guldahl@uit.no
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